Ausführlicher TALNEWS-Bericht:

Buckelwal in der Wismarer Bucht – Dramatische Rettungsaktion geht weiter

Gestrandeter Wal vor Poel: Rettung immer unwahrscheinlicher


Der Buckelwal vor der Insel Poel kämpft weiter ums Überleben, doch Experten sehen kaum noch Hoffnung: Freischwimmen gilt als ausgeschlossen, eine lebende Bergung als zu stressig für das Tier. Seit einer Woche liegt der Wal nahezu regungslos in der Wismarbucht, sein Zustand hat sich dramatisch verschlechtert – blasige, eingerissene Haut und wahrscheinliche Organschäden zeichnen ein düsteres Bild. Umweltminister Till Backhaus erklärte, eine Rettung sei laut Fachleuten unwahrscheinlich, doch Vorschläge werden weiter geprüft, während eine Walwache das Tier rund um die Uhr schützt. Behörden und Helfer hatten zuvor mit Sprinklern versucht, den Wal zu kühlen, doch die Lage bleibt kritisch, da der niedrige Wasserstand eine Befreiung verhindert. Der Fall unterstreicht die Herausforderungen bei Einsätzen für gestrandete Meeressäuger in flachen Gewässern.


Text: TALNEWS | veröffentlicht am 07.04.2026 | 21:00 Uhr

Quelle: www.ndr.de

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Der Buckelwal kämpft weiter um sein Überleben


Der seit Tagen in der Ostsee irrender Buckelwal kämpft weiter um sein Überleben in der flachen Wismarer Bucht vor Wismar, wo Einsatzkräfte unter Beteiligung der Wasserschutzpolizei das Tier engmaschig begleiten und mit äußerster Sorgfalt beobachten, wie das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern in seiner Pressemitteilung Nr. 083/2026 vom 30.03.2026 mitteilt. Das etwa 12 bis 15 Meter große und rund 15 Tonnen schwere Tier, das zuvor in der Lübecker Bucht und bei Timmendorfer Strand gesichtet wurde, strandete wiederholt auf Sandbänken, konnte sich zeitweise bei steigendem Wasserstand selbst befreien, geriet jedoch erneut in flaches Gewässer mit nur etwa zwei Metern Tiefe, wo es merklich geschwächt wirkt und nur sporadisch Wasserfontänen stößt, wie Experten des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) und Meeresschützer von Greenpeace berichten. Die Wasserschutzpolizei und Boote der Küstenwache eskortieren den Buckelwal, um ihn Richtung tieferes Wasser und letztlich in die Nordsee zu lotsen, wobei Helfer mit Schlauchbooten Blockaden bilden, Lärm machen oder das Tier sanft animieren, ohne es weiter zu stressen – „Im Zentrum steht das Wohlergehen des Wals“, betont das Ministerium, das die Situation als angespannt, aber kontrolliert beschreibt, mit Hoffnung auf Flutphasen für weitere Fortbewegung. Nach einer vorläufigen Befreiung in der Nacht zum 29.03.2026 schwamm der Wal zickzackförmig durch die Bucht, strandete jedoch erneut nah am Wismarer Hafen, wo seine Atemfrequenz reduziert ist und er kaum auf Einsatzkräfte reagiert, obwohl Behörden erste Besserungssignale wie agile Bewegungen melden. Die Prognose bleibt verhalten: Meeresbiologe Robert Marc Lehmann schätzt die Chancen niedrig ein, da der Wal orientierungslos wirkt und Netzreste im Maul haben könnte, doch Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) dankte den ehrenamtlichen Helfern von Feuerwehr, DLRG und Umweltschützern für ihren Einsatz, der bereits Kanäle freibaggerte. Aktuell (Stand 30.03.2026, 23:00 Uhr) harrt das Tier in der Bucht aus, begleitet von Drohnenaufnahmen und Live-Überwachung, mit Plänen für ein Nachmittagsmanöver am 31.03., um es endgültig in die offene Ostsee zu dirigieren – die TALNEWS-Redaktion berichtet laufend über Updates aus Wismar.


Text: TALNEWS | veröffentlicht am 30.03.2026 | 23:30 Uhr

Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt MV, Pressemitteilung Nr. 083/2026, „Wal in der Wismarbucht – Einsatzkräfte begleiten das Tier eng“, veröffentlicht 30.03.2026, https://www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=218886&processor=processor.sa.pressemitteilung, Abruf: 30.03.2026